Herleitung und Bedeutung

Die Literaturtage anlässlich des 760+1 -jährigen Bestehens unserer Gemeinde stehen unter dem Motto „Worte, Wege, Wurzeln“ – ein Dreiklang, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf poetische Weise miteinander verbindet.

WORTE stehen für das, was wir erzählen, erinnern, bewahren – und zugleich neu erfinden. In Geschichten, Gedichten, Chroniken und Gesprächen lebt unsere Dorfgeschichte weiter. Worte sind Brücken zwischen Generationen. Sie bewahren Erlebtes, eröffnen Perspektiven und laden zum Mitreden ein. Die Literaturtage geben diesen Worten Raum – von der historischen Dorfchronik bis zum Poetry Slam.

WEGE symbolisieren Bewegung, Wandel und Begegnung. Die Wege, die unsere Vorfahren gingen – durch Felder, Zeiten und Krisen – prägen das Dorf bis heute. Unsere Literaturtage schlagen neue Wege ein: Spaziergänge durch Erzählungen, Stationen voller Geschichten, kreative Pfade zwischen Jung und Alt. Sie laden dazu ein, sich gemeinsam auf den Weg zu machen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

WURZELN verweisen auf Herkunft, Identität und Gemeinschaft. Sie geben Halt – in der Landschaft ebenso wie im Leben. In den Wurzeln unserer Dorfgeschichte liegen Erinnerungen, Traditionen und Werte, die auch heute noch tragen. Die Literaturtage greifen diese Wurzeln auf, würdigen sie und machen sie erfahrbar – in Erzählungen älterer Bewohner*innen, in Dokumenten aus der Dorfchronik, in gelebter Erinnerungskultur.

Gemeinsam bilden Worte, Wege und Wurzeln ein lebendiges Fundament für die Literaturtage – ein Fest des Miteinanders, des Erzählens und des Weiterdenkens. Denn wer schreibt, bleibt. Und wer zuhört, versteht, woher wir kommen – und wohin wir gehen.

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